Edel-Weinrebe
Vitis vinifera subsp. vinifera
Art (species)
Kultur-Weinrebe / Vitis vinifera
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Edelrebe, Edle Europäische Weinrebe
Blüten alle zwittrig; Samen nicht kugelig, sondern birnförmig, weil deutlich geschnäbelt. Laubbllattstielbucht meist eng, Spreite schwach gelappt (z.B. Sorten der ‚Burgunder-Gruppe‘) bis tief gespalten (z.B. Sorten ‘Grüner Veltliner‘, ‘Welschriesling’ [= Riesling, Riesler], ‘Rheinriesling’, ‘Müller-Thurgau’ [= Riesling-Sylvaner], ‘Neuburger’, ‘Weißer Burgunder’, ‘Traminer’); Frucht ellipsoid bis kugelig, grün, gelb, hell- bis dunkel-purpurn oder blauviolett, süß, meist 12–22 mm lang; Samen (0)2–3(6). Höhe/Grösse: 2–10 m lang. Als Obst- und Weinpflanze in vielen Sorten (siehe oben, weiters z.B. ‘Blaufränkischer’, ‘Blauer Zweigelt’ [= ‘Rotburger’], ‘Blauer Portugieser’, ‘Blaue Wildbacher’ (= steirisches Nationalheiligtum Schilcher) in klimawarmen Lagen häufig kultiviert (besonders im Pannonikum und im südöstichen Vorland); selten verwildernd; alte Kulturpflanze (Heimat: Südwest-Asien: Kaukasus?: Stammsippe: ?Vitis vinifera subsp. caucasica; Domestizierung in Kaukausus); Volksarzneipflanze, Pharmazeutisch.
Detailbeschreibung
Gebiet:
besonders im Pannonikum
Wuchsform:
- Kletterpflanze (mit Ranken, Wurzeln, Haaren, Stacheln oder Seitenästen, sowie windende Pflanzen)
- verholzt
Liane, mit Ranken kletternd
Wuchshöhe:
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe/Größe: 2–10 m lang
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blüten alle zwittrig
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Anzahl: 5
Kronblätter oben mützenartig miteinander verbunden und gemeinsam abfallend
Kronblätter (4)5
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
Griffel kegelig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
- Anzahl: 5 Staubblätter
Staubblätter (4)5, vor den Kronblättern stehend
Blütenkelch:
- Anzahl: 4 Kelchblätter
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
Kelchblätter (4)5, unscheinbar, fast vollständig miteinander verwachsen
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- mit Ranken
Ranke an jedem 3. Knoten fehlend
Borke (älterer Äste) längsfaserig
Sprosse sympodial-monochasial verkettet, Ranken daher (scheinbar) laubblattgegenständig
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
- Blattform: geteilt, gespalten
- mit Ranken
- Blattstellung: Wechselständig
Laubblätter wechselständig; gestielt, Stipeln hinfällig
Ranken ohne Haftscheiben
Laubblätte 5-zählig gelappt bis gespalten
Ranke an jedem 3. Knoten fehlend
Laubblattspreitenumriss ± rundlich, der Mittellappen niemals in eine Spitze ausgezogen
Laubblattstielbucht meist eng, Spreite schwach gelappt (zB Sorten der ‚Burgunder-Gruppe‘) bis tief gespalten (zB Sorten ‘Grüner Veltliner‘, ‘Welschriesling’ [= Riesling, Riesler], ‘Rheinriesling’, ‘Müller-Thurgau’ [= Riesling-Sylvaner], ‘Neuburger’, ‘Weißer Burgunder’, ‘Traminer’);
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Lebensraum:
Als Obst- und Weinpflanze in vielen Sorten (siehe oben, weiters zB ‘Blaufränkischer’, ‘Blauer Zweigelt’ [= ‘Rotburger’], ‘Blauer Portugieser’, ‘Blaue Wildbacher’ (= steirisches Nationalheiligtum Schilcher) in klimawarmen Lagen häufig kultiviert.
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
VI(VII).