Aethusa cynapium subsp. cynapium s.lat.

Acker-Hundspetersilie


Synonym

Aethusa cynapium subsp. cynapium

Art (species)

Aethusa cynapium / Hundspetersilie

Gattung (genus)

Aethusa

Familie (familia)

Apiaceae


Allgemeine Information

Pf niederwüchsig — Pf oft vom Grund an, schonim unteren Drittelkräftig verzweigt, oft sparrig; Stg am Grund 5–10(12) mm Æ, d’graugrün, stielrund od. fein gefurcht bis ± kantig, meist an allen Knoten deutl. geknickt; LB d’grün; äußere FrStiele höchstens 2× so lg wie ihre Fr; Fr 4–4,5 mm lg; Kro weiß bis grünl.. H: 5–80(110) cm. Th. Feucht-schattige Gärten, feuchte Ruderalstellen, Stoppel­äcker, Gebüsch, Brachen; basenliebend; coll–mont; hfg. Alle TG. – (Incl. A. segetalis, Ae. c. subsp. agrestis5= var. agrestis, subsp. segetalis;Ae.cynapium20B s. str.) Acker-H. / Ae. c. subsp. cynapium s. lat.

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Pflanze niederwüchsig, Pflanze oft vom Grund an, schon im unteren Drittel kräftig verzweigt, oft sparrig

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Pflanze niederwüchsig

Höhe: 5–80(110) cm

 

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • selbstbestäubt (autogam)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Typ: Doppeldolde

 

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüte mit Nektarien/Nektarblättern/Diskus
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: grünlich
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Krone weiß bis grünlich

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten unterständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig
  • nicht vorhanden oder hinfällig

Kelch unscheinbar oder fehlend

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

Pflanze niederwüchsig

Pflanze oft vom Grund an, schon im unteren Drittel kräftig verzweigt, oft sparrig

Stängel am Grund 5–10(12) mm im Durchmesser, dunkel-graugrün, stielrund od. fein gefurcht bis ± kantig, meist an allen Knoten deutlich geknickt

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt: zweifach (doppelt) oder mehrfach
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Farbe: dunkelgrün
  • mit Blattscheide
  • Spreite eiförmig

Laubblatt dunkelgrün

Blattzipfel eiförmig

 

Keimblätter:

  • Zwei Keimblätter (Zweikeimblättrige)

Fruchtstand:

äußere Fruchtstiele höchstens 2× so lang wie ihre Frucht

Frucht:

  • Achäne /Karyopse
  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Doppelachäne

äußere Fruchtstiele höchstens 2× so lang wie ihre Frucht

Frucht 4–4,5 mm lang, gerippt, eiförmig, kahl

 

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Teilfrucht einsamig

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte
  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Feucht-schattige Gärten, feuchte Ruderalstellen, Stoppeläcker, Gebüsch, Brachen

Ökologie:

Feucht-schattige Gärten, feuchte Ruderalstellen, Stoppeläcker, Gebüsch, Brachen

basenliebend

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

 

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

Feucht-schattige Gärten, feuchte Ruderalstellen, Stoppeläcker, Gebüsch, Brachen; basenliebend

 

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Flugfrucht (Anemochorie)

auch durch den Menschen ausgebreitet

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September

siehe Aethusa cynapium