Astragalus onobrychis

Langfahnen-Tragant


Synonym

Astragalus onobrychis

Gattung (genus)

Astragalus

Familie (familia)

Fabaceae


Allgemeine Information

(12)  Fahne fast lin., um 6–10 mm länger als die Flügel. — Stg niederliegend bis aufsteigend; Stipeln ≈ zur Hälfte miteinander verwachsen; Ähre 10–30-blü, zuerst kopffmg, später verlängert; Kro leuchtend purpurn bis violettpurpurn, 18–24 mm lg; Frkn u. Fr sitzend, wenig gedunsen, dicht weiß behaart. G: 10–30(60) cm lg. H He. VI–VII(IX). Halbtrockenrasen, Trockenrasen, Felsfluren, trockene FöWälder, trockene Bahndämme, Wegränder; karbonatstet; coll–u‘mont; im Pann u. EEihfg bis zstr, sonst slt. UÖG; –B, W, N, (O, St), SW-K,OstT†,NordT (Oberinntal, v. a.Oberes Gericht); – GR (Unterengadin); SO, SüdT, TN, Ven, UD; SLO (V, D). RL:Ö:sAlp, nVL3.– (Incl. A. murrii6Langfahnen-T., Esparsetten-T. / A. onobrychis

Anm.: Bisher als einheitliche Art betrachtet, erwies sie sich als Polyploidkomplex, der im Gebiet 2 od. 3 (tetraploide u. oktoploide) Taxa umfasst. Vorläufig erst wenig aufgeklärt.

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

Stängel niederliegend bis aufsteigend

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Größe: 10–30(60) cm lang

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

Ähre 10–30-blütig, zuerst kopfförmig, später verlängert

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: violett
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)

Fahne fast linealisch, um 6–10 mm länger als die Flügel

Krone leuchtend purpurn bis violettpurpurn, 18–24 mm lang

Fruchtknoten u. Frucht sitzend, wenig gedunsen, dicht weiß behaart

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

Fruchtknoten u. Frucht sitzend, wenig gedunsen, dicht weiß behaart

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Staubblätter verwachsen

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend

Stängel u. Laubblätter mit Kompassnadelhaaren(Lupe!)

Stängel niederliegend bis aufsteigend

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Haartyp: Gabelhaare/Kompassnadelhaare
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)

Stängel u. Laubblätter mit Kompassnadelhaaren (Lupe!)

Stipeln ≈ zur Hälfte miteinander verwachsen

Blattstiel:

Stipeln ≈ zur Hälfte miteinander verwachsen

Keimblätter:

  • Zwei Keimblätter (Zweikeimblättrige)

Frucht:

  • Hülse (hängend, sich mit zwei Klappen öffnend)
  • Oberfläche: behaart

Fruchtknoten u. Frucht sitzend, wenig gedunsen, dicht weiß behaart

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Halbtrockenrasen
  • Trockenrasen
  • Felsstandorte
  • Wälder und Forste

Halbtrockenrasen, Trockenrasen, Felsfluren, trockene Föhren-Wälder, trockene Bahndämme, Wegränder

karbonatstet

Ökologie:

  • An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)

Halbtrockenrasen, Trockenrasen, Felsfluren, trockene Föhren-Wälder, trockene Bahndämme, Wegränder

karbonatstet

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–untermontan

 

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

Halbtrockenrasen, Trockenrasen, Felsfluren, trockene Föhren-Wälder, trockene Bahndämme, Wegränder

karbonatstet

 

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September

VI–VII(IX)