Dichtblütige Besen-Radmelde

Bassia scoparia subsp. densiflora

Art (species)

Besen-Radmelde / Bassia scoparia

Gattung (genus)

Radmelde / Bassia

Familie (familia)

Gänsefuß- & Amarantgewächse / Amaranthaceae s.lat.


Pflanze gewöhnlich (sehr) kräftig, besonders basal stark verzweigt, stets grün oder nur zur Fruchtzeit schwach rötlich verfärbt; Zweige ± ab­stehend-aufsteigend, kräftig, besonders spitzenwärts weißlich, dicht gekräu­selt-flaumhaarig; Laubblattspreite (7)10–80 mm lang, (1)3–13 mm breit, eiförmig-lanzettlich bis linealisch-lanzettlich, mäßig dicht behaart; an unterer bis mittlerer Laubblattspreite neben Mittelnerv noch je 1 basaler bogig-paralleler Nebennerv; Blütenknäuel gewöhnlich dicht; Blüten am Grund mit dichtem Haarkranz; Fruchtpe­ri­gonflügel der zwittrigen Blüten etwa so breit wie lang, stets ausgebildet, variabel, (verkehrt-breit)eiförmig bis breiteiförmig-rhombisch, unregelmäßig ausgefranst bis 3-lappig, einander oft fast deckend. Höhe: (5)30–250(300) cm. Trockene, sand- und schotterreiche Rude­ralstandorte, Raine, Mülldeponien, Bahnanlagen; Steppenroller; Wildgemüse; collin; zerstreut.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Etabliert

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: (5)30–250(300) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Infloreszenz dichtblütig
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenknäuel gewöhnlich dicht

Blüten am Grund mit dichtem Haarkranz

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Farbe: grünlich
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Blüten am Grund mit dichtem Haarkranz

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Anzahl: 3 Staubblätter
  • Anzahl: 4 Staubblätter

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Seitentriebe abstehend/ ausladend
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze gewöhnlich (sehr) kräftig, besonders basal stark verzweigt, stets grün oder nur zur Fruchtzeit schwach rötlich verfärbt; Zweige ± ab­stehend-aufsteigend, kräftig, besonders spitzenwärts weißlich, dicht gekräu­selt-flaumhaarig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Grösse: klein (1 bis 2 cm)
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Laubblätter alle gleich gestaltet
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Spreite lanzettlich
  • Spreite linealisch

Laubblattspreite (7)10–80 mm lang, (1)3–13 mm breit, eiförmig-lanzettlich bis linealisch-lanzettlich, mäßig dicht behaart; an unterer bis mittlerer Laubblattspreite neben Mittelnerv noch je 1 basaler bogig-paralleler Nebennerv

Blattstiel:

Frucht:

Fruchtpe­ri­gonflügel der zwittrigen Blüten etwa so breit wie lang, stets ausgebildet, variabel, (verkehrt-breit)eiförmig bis breiteiförmig-rhombisch, unregelmäßig ausgefranst bis 3-lappig, einander oft fast deckend

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte

Trockene, sand- und schotterreiche Rude­ralstandorte, Raine, Mülldeponien, Bahnanlagen

Ökologie:

  • Störungszeiger

Trockene, sand- und schotterreiche Rude­ralstandorte, Raine, Mülldeponien, Bahnanlagen; Steppenroller

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

Geologie/Boden:

  • Lockere Böden (kiesig, sandig)

Trockene, sand- und schotterreiche Rude­ralstandorte, Raine, Mülldeponien, Bahnanlagen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober