Marien-Glockenblume

Campanula medium

Gattung (genus)

Glockenblume / Campanula

Familie (familia)

Glockenblumengewächse / Campanulaceae


Synonym: Marienglocke

Narben 5; Fruchtknoten 5-fächrig. Zwischen den Kelchblättern mit großen, eiförmigen Anhängseln; Krone glockig, 30–50 mm lang, zu 80–90% verwachsenblättrig. Selten verwildernd an Mauern, in Ruderalfluren (Heimat: Submediterranraum).

Im Burgenland nicht heimisch.

    

Detailbeschreibung
Details

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig

Blüten zwittrig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüten zylindrisch oder glockenförmig
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Farbe: gelb
  • Farbe: blau
  • Farbe: violett

Krone glockig, 30–50 mm lang, zu 80–90% verwachsenblättrig

Krone blau bis violett, selten gelblich (ausnahms­weise auch weiß)

5-zählig

Krone verwachsenblättrig

Krone schüsselförmig bis glockig bis trichterförmig

Kronröhre meist deutlich länger als der Fruchtknoten

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten unterständig
  • Griffel: 1
  • Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)

Narben 5

Fruchtknoten 5-fächrig

Narbenlappen meist länger als 1 mm, meist weit auseinanderspreizend bis spiralig zurückgerollt

Gynö­zeum 3(5)-zählig

Fruchtknoten unterständig, 2-, 3- od. 5-fächrig

Griffel 1

 

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter

Staubblätter 5

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter

Zwischen den Kelchblättern mit großen, eiförmigen Anhängseln

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

meist mit Milchsaft

Laubblätter wechselständig (sehr selten gegenständig)

Spreite einfach, ungeteilt

Blattzähne meist mit einer weißen, knötchenförmigen Hydathode

Frucht:

Fruchtknoten und Frucht meist trichterförmig bis halbkugelig, selten fast kugelig

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Felsstandorte
  • Ruderalstandorte

Selten verwildert an Mauern, in Ruderalfluren