Kressen-Schaumkraut, Bachkresse

Cardamine amara


Gattung (genus)

Schaumkraut, Zahnwurz / Cardamine

Familie (familia)

Kreuzblütler / Brassicaceae


KroBverk’eifmg, 5–19 mmlg, meist ausgebreitet, — meist 3× so lg wie der K

Pfgrasgrün, ausdauernd; KroB abgerundet od. nur schwach eingedellt, nicht deutl.ausgeran­det, ausgebreitet

Antheren meist violett; Rhizom Auslf treibend. — Stg markig; grundstdg LB nicht rosettig, oft untergetaucht; KroB weiß, 7–10 mm lg. H: 10–60 cm. H He, wg. IV–VI. Bäche, Quellfluren, Erlenbruchwälder; hfg bis zstr. ÷. Wertvoller Wild­salat. Kressen-Sch.,Bachkresse,Bitter-Sch.,   Wildkresse, „Steinkresse“,BittereKresse,Falsche Brunnenkresse,  (dktn.:) „Kreeß“; (lad-g.:)cherscion /C. amara

Vwm.: Wird oft mit der (im Gebiet seltenen) Brunnenkresse Nasturtium ver­wechselt ( s. d. die Anm. bei dieser Gttg)!

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

wintergrün

Wuchsform:

Pflanze grasgrün, ausdauernd

Rhizom Ausläufer treibend

grundständige Laubblätter nicht rosettig, oft untergetaucht

wintergrün

Verwechslungsmöglichkeit.:Wird oft mit der (im Gebiet seltenen) Brunnenkresse Nasturtium verwechselt

 

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 10–60 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • selbstbestäubt (autogam)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Traube

anfangs schirmtraubig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)

Kronblatt verkehrt-eiförmig, 5–19 mm lang, meist ausgebreitet, meist 3× so lang wie der Kelch

Kronblatt abgerundet od. nur schwach eingedellt, nicht deutlich ausgerandet, ausgebreitet

Kronblätter weiß, 7–10 mm lang

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter frei
  • Staubbeutel nicht gelb (z.B. rot, violett, etc..)

Antheren meist violett

Blütenkelch:

  • Anzahl: 4 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Rhizom (wurzelartige, meist horizontal verlaufende Sprossachse)
  • unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)

Rhizom Ausläufer treibend

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Flutend (unter Wasser) wachsend
  • Pflanze behaart
  • Pflanze kahl
  • Pflanze immergrün oder wintergrün
  • Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
  • mit unterirdischen Ausläufern

Pflanze grasgrün, ausdauernd

Rhizom Ausläufer treibend

Stängel markig

grundständige Laubblätter nicht rosettig, oft untergetaucht

wintergrün

Verwechslungsmöglichkeit.:Wird oft mit der (im Gebiet seltenen) Brunnenkresse Nasturtium verwechselt

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: leierförmig (vergrößerter Endabschnitt oder Endblättchen)
  • Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
  • Blattrand: gebuchtet
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare

Pflanze grasgrün, ausdauernd

grundständige Laubblätter nicht rosettig, oft untergetaucht

wintergrün

Wertvoller Wildsalat

Verwechslungsmöglichkeit.:Wird oft mit der (im Gebiet seltenen) Brunnenkresse Nasturtium verwechselt

 

Blattstiel:

Rosette:

keine Grundrosette

Frucht:

  • Schote/Schötchen (aufrecht stehend und sich i.d.R. mit zwei Klappen öffnend)
  • Schote/Schötchen: Schote (Frucht mehr als dreimal so lang wie breit)

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Samen in jedem Fach einreihig

Lebensraum:

  • untergetaucht im oder auf dem Wasser
  • Wälder und Forste
  • Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore

Bäche, Quellfluren, Erlenbruchwälder

 

Verwechslungsmöglichkeit.:Wird oft mit der (im Gebiet seltenen) Brunnenkresse Nasturtium verwechselt

 

Ökologie:

  • Staunässezeiger/Vernässungszeiger

Bäche, Quellfluren, Erlenbruchwälder

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

siehe Unterart

 

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell
  • asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..

vegetativ über Ausläufer

Verbreitunsstrategien:

  • Wasserverbreitung (Hydrochorie)

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni

IV–VI