Gewöhnliche Wiesen-Flockenblume

Centaurea jacea subsp. jacea

Art (species)

Wiesen-Flockenblume / Centaurea jacea s.lat.

Gattung (genus)

Flockenblume & Blauflockenblume & Benediktenkraut / Centaurea

Familie (familia)

Korbblütler / Asteraceae


Synonyme: Eigentliche Wiesen-Flockenblume, Jacea pratensis s. str., Centaurea jacea s.str.

Pflanze unverzweigt bis verzweigt, meist ± aufrecht, meist kahl (selten kurz rauhaarig), grün; Stängel schon ab der Mitte oder erst weiter oben verzweigt; Zweige meist nicht rutenförmig verlängert, wenigblättrig; untere Stängelblätter meist 10–26 mm breit, eiförmig bis breitlanzettlich; obere Stängelblätter sitzend, linealisch-lanzettlich; Hülle 12–15 mm lang und etwa 12–16 mm breit, oft kugelig, meist von den Hüllblattanhängseln bedeckt, am Rand gezähnelt bis ± fransig, meist flach, braun; Hüllblattanhängsel 4–6 mm breit, nicht oder nur schwach gefranst, sondern ganzrandig bis eingerissen zer­schlitzt. Höhe: (20)50–80 (120) cm. Blütezeit: VI–X(XI). Wechsel­feuchte Wiesen; collin–montan; im Pannonikum selten.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Gebiet:

im Pannonikum selten

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Pflanze unverzweigt bis verzweigt, meist ± aufrecht, meist kahl (selten kurz rauhaarig)

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: (20)50–80 (120) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

Hülle 12–15 mm lang und etwa 12–16 mm breit, oft kugelig, meist von den Hüllblattanhängseln bedeckt, am Rand gezähnelt bis ± fransig, meist flach, braun; Hüllblattanhängsel 4–6 mm breit, nicht oder nur schwach gefranst, sondern ganzrandig bis eingerissen zer­schlitzt.

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubblätter verwachsen

Blütenkelch:

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze kahl
  • Pflanze rauh
  • Pflanze behaart

Pflanze unverzweigt bis verzweigt, meist ± aufrecht, meist kahl (selten kurz rauhaarig), grün; Stängel schon ab der Mitte oder erst weiter oben verzweigt; Zweige meist nicht rutenförmig verlängert, wenigblättrig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

untere Stängelblätter meist 10–26 mm breit, eiförmig bis breitlanzettlich; obere Stängelblätter sitzend, linealisch-lanzettlich

Blattstiel:

Frucht:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)

Wechsel­feuchte Wiesen; im Pannonikum selten.

Ökologie:

  • Wechselfeuchtezeiger

Wechsel­feuchte Wiesen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Geologie/Boden:

Wechsel­feuchte Wiesen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober
  • 11 - November

Blütezeit: VI–X(XI)