Wocheiner Schwärzlich-Flockenblume

Centaurea nigrescens subsp. vochinensis

Art (species)

Schwärzlich-Flockenblume / Centaurea nigrescens s.lat.

Gattung (genus)

Flockenblume & Blauflockenblume & Benediktenkraut / Centaurea

Familie (familia)

Korbblütler / Asteraceae


Synonyme: Krainer Schwärzlich-Flockenblume, Centaurea vochi­nensis, Centaurea carniolica, Centaurea dubia subsp. vochi­nensis, Centaurea nigrescens subsp. rotundi­folia

Laubblätter etwas filzig; die unteren Stängelblätter breiteiförmig, entfernt gesägt, die oberen Stängelblätter meist mit abgerundetem bis herzförmigem Grund sitzend, 2–3× so lang wie breit, eiförmig bis rundlich-eiförmig, ganzrandig; Hülle 13–14 mm lang und 7–8 mm breit, ovoid-walzlich; Hüllblattanhängsel (samt Fransen) weniger als 2,5 mm lang, die Hüllblätter (deren grünen Teil) nicht verdeckend (Hülle daher deutlich gescheckt). Blütezeit: VI–VII. Wiesen, Waldränder, Bachhoch­staudenfluren; zerstreut.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Infloreszenz vielblütig
  • Infloreszenz dichtblütig
  • Typ: Korb/ Körbchen

Hülle 13–14 mm lang und 7–8 mm breit, ovoid-walzlich; Hüllblattanhängsel (samt Fransen) weniger als 2,5 mm lang, die Hüllblätter (deren grünen Teil) nicht verdeckend (Hülle daher deutlich gescheckt)

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubblätter verwachsen

Blütenkelch:

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Laubblätter etwas filzig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattrand: gesägt
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Spreite eiförmig
  • Spreite rundlich
  • Spreitengrund herzförmig

Laubblätter etwas filzig; die unteren Stängelblätter breiteiförmig, entfernt gesägt, die oberen Stängelblätter meist mit abgerundetem bis herzförmigem Grund sitzend, 2–3× so lang wie breit, eiförmig bis rundlich-eiförmig, ganzrandig

Blattstiel:

die oberen Stängelblätter meist mit abgerundetem bis herzförmigem Grund sitzend

Frucht:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Ufer und Röhrichte
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Wiesen, Waldränder, Bachhoch­staudenfluren

Ökologie:

Wiesen, Waldränder, Bachhoch­staudenfluren

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

Geologie/Boden:

Wiesen, Waldränder, Bachhoch­staudenfluren

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

Blütezeit: VI–VII