

Kleinkörbige Rispen-Flockenblume
Centaurea stoebe subsp. australis
Gattung (genus)
Rispen-Flockenblume / Centaurea stoebe s.lat.
Gattung (genus)
Flockenblume & Blauflockenblume & Benediktenkraut / Centaurea
Familie (familia)
Synonyme: Centaurea micranthos, Centaurea biebersteinii, Centaurea stoebe subsp. micranthos (p.p.), Centaurea maculosa subsp. micranthos, Acosta „biebersteinii“, Centaurea australis
Pflanze hauptsächlich ausdauernd (pollakanth), in der Regel vom Grund an verzweigt, postfloral am Stängelgrund mit seitlichen Rosetten, dicht filzig behaart (?); Zweige oft schon unterhalb der Stängelmitte, ziemlich lang und weiter verzweigt; Hülle walzlich, (5)6–8(10) mm breit, 1,2–1,7× so lang wie breit, dunkelgrün, oft purpurn getönt; Hüllblattanhängsel beiderseits mit je (4)5–7(8) Fransen; Pappus meist weniger als ⅓× Frucht-Länge; Früchte etwa (2,3)2,5–3,5(4) mm lang. Höhe: 40–150(200) cm. Hemikryptophyt. Blütezeit: VI–IX. Sanddünen, Ruderalstellen, Bahnanlagen, Straßenränder, Trockenrasen; collin; zerstreut (?) bis selten.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Pflanze hauptsächlich ausdauernd (pollakanth), in der Regel vom Grund an verzweigt, postfloral am Stängelgrund mit seitlichen Rosetten
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 40–150(200) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Infloreszenz dichtblütig
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Korb/ Körbchen
- Mit Strahlblüten (randliche Blüten des Blütenstands vergrößert/auffällig)
Hülle walzlich, (5)6–8(10) mm breit, 1,2–1,7× so lang wie breit, dunkelgrün, oft purpurn getönt; Hüllblattanhängsel beiderseits mit je (4)5–7(8) Fransen
Blütenblätter:
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten unterständig
- Griffel: 1
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Staubblätter verwachsen
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze behaart
- Seitentriebe abstehend/ ausladend
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Pflanze hauptsächlich ausdauernd (pollakanth), in der Regel vom Grund an verzweigt, postfloral am Stängelgrund mit seitlichen Rosetten, dicht filzig behaart (?); Zweige oft schon unterhalb der Stängelmitte, ziemlich lang und weiter verzweigt
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Wechselständig
postfloral am Stängelgrund mit seitlichen Rosetten, dicht filzig behaart
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Rosette:
postfloral am Stängelgrund mit seitlichen Rosetten
Lebensraum:
- Trockenrasen
- Ruderalstandorte
Sanddünen, Ruderalstellen, Bahnanlagen, Straßenränder, Trockenrasen
Ökologie:
- An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
- Störungszeiger
Sanddünen, Ruderalstellen, Bahnanlagen, Straßenränder, Trockenrasen
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
- Flachgründige Böden
- Lockere Böden (kiesig, sandig)
Sanddünen, Ruderalstellen, Bahnanlagen, Straßenränder, Trockenrasen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
Blütezeit: VI–IX

