Borbás-Weiß-Gänsefuß

Chenopodium album subsp. borbasii

Art (species)

Weiß-Gänsefuß / Chenopodium album

Gattung (genus)

Artengruppe Weiß-Gänsefuß / Chenopodium album agg.

Gattung (genus)

Gänsefuß ieS / Chenopodium s.str.

Familie (familia)

Gänsefuß- & Amarantgewächse / Amaranthaceae s.lat.


Synonym: Chenopodium borbasii

Pflanze stets (grau)grün, nicht (sehr selten) rötlich verfärbt; Stängel starkwandig; Laubblattspreite 4–6 cm lang und 3,5–5 cm breit, nicht (oder selten) rotrandig, nicht auffallend dicklich, Sprei­ten­spitze oft stumpf oder mäßig spitz, deutlich 3-lappig; Seiten- und Mittellappen scharf und tief gezähnt; Mittellappen ± parallel­randig, deutlich blasenhaarig, daher oberseits dunkel-graugrün und unterseits hell-graugrün; Gesamtblütenstand rispig schmal-pyramidal; Blüten- und Fruchknäuel gleichmäßig angeordnet, meist dicht aneinandergereiht; Knäueläste nicht oder sehr schwach gabelspaltig, ohne gestielte Blüten oder diese höchstens rund 2 mm lang gestielt; Samen breit-eiförmig bis fast kreisrund, schwarz; Samenschale glatt. Höhe: 50–170 cm. Therophyt. Blütezeit: VII–IX(X). Ruderalfluren; sehr wärmeliebend; collin; zerstreut bis selten.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 50–170 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • windbestäubt (anemophil)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Infloreszenz vielblütig
  • Typ: Rispe/Schirmrispe
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Gesamtblütenstand rispig schmal-pyramidal

Blüten- und Fruchknäuel gleichmäßig angeordnet, meist dicht aneinandergereiht

Knäueläste nicht oder sehr schwach gabelspaltig, ohne gestielte Blüten oder diese höchstens rund 2 mm lang gestielt

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
  • Farbe: grünlich
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Pflanze drüsig
  • Pflanze glauk/bereift
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze stets (grau)grün, nicht (sehr selten) rötlich verfärbt; Stängel starkwandig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Haartyp: Drüsenhaare
  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
  • Blattrand: gezähnt
  • Farbe: dunkelgrün
  • Farbe: hellgrün
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Nervatur fieder-/netznervig

Pflanze stets (grau)grün, nicht (sehr selten) rötlich verfärbt

Laubblattspreite 4–6 cm lang und 3,5–5 cm breit, nicht (oder selten) rotrandig, nicht auffallend dicklich, Sprei­ten­spitze oft stumpf oder mäßig spitz, deutlich 3-lappig; Seiten- und Mittellappen scharf und tief gezähnt; Mittellappen ± parallel­randig, deutlich blasenhaarig, daher oberseits dunkel-graugrün und unterseits hell-graugrün

Blattstiel:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Samen breit-eiförmig bis fast kreisrund, schwarz; Samenschale glatt

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte

Ruderalfluren; sehr wärmeliebend

Ökologie:

  • wärmeliebend (thermophil)
  • Störungszeiger

Ruderalfluren; sehr wärmeliebend

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

Geologie/Boden:

Ruderalfluren; sehr wärmeliebend

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

Blütezeit: VII–IX(X)