Nordamerika-Teufelszwirn
Cuscuta campestris
Gattung (genus)
Familie (familia)
Windengewächse / Convolvulaceae
Synonyme: Nordamerika-Seide, „Amerikanische Grob-Seide“; Grammica campestris, Convolvulus arvensis
Stängel glatt, 0,3–1(2) mm im Durchmesser; Blüten in kugeligen Knäueln, Knäuel vielblütig; Blüten meist etwas gestielt, 5-zählig, 2–3 mm lang, nicht duftend; Kelch glockig, ≈ so lang wie die Kronröhre, Kelchzipfel halbkreisförmig; Krone grünlich-weiß, Kronzipfel abstehend (an der Spitze oft etwas nach innen gebogen), spitz; Schlundschuppen ungeteilt, mindestens so lang wie die Kronröhre, gefranst, anfangs über dem Fruchtknoten zusammenneigend, später aufrecht; Griffel 2, gleich lang, = so lang wie der Fruchtknoten; Narben kopfig; Krone sich nicht ablösend, die Frucht am Grund umgebend; Frucht 1,5–4 mm lang, 2–3 mm im Durchmesser; nicht oder nur unregelmäßig aufspringend; Samen 1–1,2 mm lang. Gesamtlänge: 20–50 cm lang. ☉ Therophyt. VII–IX. Ruderalfluren (besonders Bahnanlagen, Autobahnen und Wegränder), auch (?) Äcker; auf sehr verschiedenen Wirten, besonders auf Chenopodiaceen und Polygonaceen, ehedem besonders auf Trifolium / Klee und Medicago sativa / Luzerne; collin; selten. Mit Saatgut eingeschleppt. Unbeständig bis etabliert. (Heimat: Nordamerika).
Detailbeschreibung
Flora status:
Mit Saatgut eingeschleppt. Unbeständig bis etabliert
Verbreitung:
Heimat: Nordamerika
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Gesamtlänge: 20–50 cm lang
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Infloreszenz dichtblütig
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
- Typ: Kopf/Köpfchen
Blüten in kugeligen Knäueln, Knäuel vielblütig
Blüten meist etwas gestielt
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Farbe: grünlich
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blüten zylindrisch oder glockenförmig
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
- Verwachsenblättrig mit Schlundschuppen
Blüten 5-zählig, 2–3 mm lang, nicht duftend
Krone grünlich-weiß, Kronzipfel abstehend (an der Spitze oft etwas nach innen gebogen), spitz; Schlundschuppen ungeteilt, mindestens so lang wie die Kronröhre, gefranst, anfangs über dem Fruchtknoten zusammenneigend, später aufrecht
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
- Narbe kopfig oder sitzend
Schlundschuppen anfangs über dem Fruchtknoten zusammenneigend, später aufrecht
Griffel 2, gleich lang, = so lang wie der Fruchtknoten; Narben kopfig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
Fruchtstand:
Krone sich nicht ablösend, die Frucht am Grund umgebend
Frucht:
Krone sich nicht ablösend, die Frucht am Grund umgebend
Frucht 1,5–4 mm lang, 2–3 mm im Durchmesser; nicht oder nur unregelmäßig aufspringend
Samen:
- Frucht mehr- bis vielsamig
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Samen 1–1,2 mm lang
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ruderalstandorte
Ruderalfluren (besonders Bahnanlagen, Autobahnen und Wegränder), auch (?) Äcker; auf sehr verschiedenen Wirten, besonders auf Chenopodiaceen und Polygonaceen, ehedem besonders auf Trifolium / Klee und Medicago sativa / Luzerne
Mit Saatgut eingeschleppt. Unbeständig bis etabliert.
Ökologie:
- Störungszeiger
Ruderalfluren (besonders Bahnanlagen, Autobahnen und Wegränder), auch (?) Äcker; auf sehr verschiedenen Wirten, besonders auf Chenopodiaceen und Polygonaceen, ehedem besonders auf Trifolium / Klee und Medicago sativa / Luzerne
Mit Saatgut eingeschleppt. Unbeständig bis etabliert
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
Ruderalfluren (besonders Bahnanlagen, Autobahnen und Wegränder), auch (?) Äcker; auf sehr verschiedenen Wirten, besonders auf Chenopodiaceen und Polygonaceen, ehedem besonders auf Trifolium / Klee und Medicago sativa / Luzerne
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
VII–IX