Bewimperte Blut-Fingerhirse
Digitaria sanguinalis subsp. pectiniformis
Art (species)
Blut-Fingerhirse / Digitaria sanguinalis
Gattung (genus)
Familie (familia)
Eine der beiden burgenländischen Unterarten von Digitaria sanguinalis (manchmal, so auch laut EF4, nur als Varietäten betrachtet) Weitere Informationen siehe dort.
Anmerkung: Digitaria sanguinalis ist in erster Linie durch die rauen Deckspelzen-Nerven charakterisiert und sehr vielgestaltig. Pflanze mit Deckspelzen, deren Nervenzwischenräume zusätzlich mit steifen, auf Wärzchen stehenden, glasigen (zuerst anliegenden und weißlichen, an der Frucht abstehenden und gelblichen) Haaren besetzt sind, werden als var. pectiniformis (subsp.pectiniformis) bezeichnet und sind v. a. in südlichen und wärmeren Gebieten verbreitet. Diese Form der Deckspelzenbehaarung ist nicht konstant, d.h. oft nur unvollständig ausgebildet (an derselben Pflanze oft neben typischen auch Ährchen ohne diesen Behaarungstyp) und wird über Generationen nicht gleichermaßen weitergegeben, sie tritt auch bei anderen (v. a. außereuropäischen) Digitaria-Arten (u. a. auch bei Digitaria ciliaris) gelegentlich auf.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Verbreitung:
Pflanzen mit Deckspelzen, deren Nervenzwischenräume zusätzlich mit steifen, auf Wärzchen stehenden, glasigen (zuerst anliegenden und weißlich, an der Frucht abstehenden und gelblichen) Haaren besetzt sind, werden als var. pectiniformis (subsp. pectiniformis) bezeichnet und sind v. a. in südlichen und wärmeren Gebieten verbreitet. Diese Form der Deckspelzenbehaarung ist nicht konstant, d.h. oft nur unvollständig aus¬gebildet (an derselben Pflanze oft neben typischen auch Ährchen ohne diesen Behaarungstyp) und wird über Generationen nicht gleichermaßen weitergegeben, sie tritt auch bei anderen (v. a. außereuropäischen) Digitaria-Arten gelegentlich auf.
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
siehe Digitaria sanguinalis
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- windbestäubt (anemophil)
siehe Digitaria sanguinalis
Blütenstand:
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
- Typ: Ähre (oder Kolben, wenn Achse verdickt)
Pflanzen mit Deckspelzen, deren Nervenzwischenräume zusätzlich mit steifen, auf Wärzchen stehenden, glasigen (zuerst anliegenden und weißlich, an der Frucht abstehenden und gelblichen) Haaren besetzt sind, werden als var. pectiniformis (subsp. pectiniformis) bezeichnet und sind v. a. in südlichen und wärmeren Gebieten verbreitet. Diese Form der Deckspelzenbehaarung ist nicht konstant, d.h. oft nur unvollständig ausgebildet (an derselben Pflanze oft neben typischen auch Ährchen ohne diesen Behaarungstyp) und wird über Generationen nicht gleichermaßen weitergegeben, sie tritt auch bei anderen (v. a. außereuropäischen) Digitaria-Arten gelegentlich auf.
siehe Digitaria sanguinalis
Blütenblätter:
- Farbe: grünlich
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: violett
- Farbe: rot
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
- reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")
Pflanzen mit Deckspelzen, deren Nervenzwischenräume zusätzlich mit steifen, auf Wärzchen stehenden, glasigen (zuerst anliegenden und weißlich, an der Frucht abstehenden und gelblichen) Haaren besetzt sind, werden als var.pectiniformis(subsp.pectiniformis) bezeichnet und sind v. a. in südlichen und wärmeren Gebieten verbreitet. Diese Form der Deckspelzenbehaarung ist nicht konstant, d.h. oft nur unvollständig ausgebildet (an derselben Pflanze oft neben typischen auch Ährchen ohne diesen Behaarungstyp) und wird über Generationen nicht gleichermaßen weitergegeben, sie tritt auch bei anderen (v. a. außereuropäischen) Digitaria-Arten gelegentlich auf.
siehe Digitaria sanguinalis
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
siehe Digitaria sanguinalis
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 3 Staubblätter
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Knoten deutlich erkennbar (Poaceae)
- Pflanze behaart
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
siehe Digitaria sanguinalis
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Wechselständig
- mit Blatthäutchen (Ligula)
- mit Blattscheide
- Nervatur parallel-/bogennervig
- Spreite lanzettlich
siehe Digitaria sanguinalis
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ruderalstandorte
siehe Digitaria sanguinalis
Ökologie:
- Störungszeiger
siehe Digitaria sanguinalis
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
siehe Digitaria sanguinalis
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
siehe Digitaria sanguinalis