Euphorbia amygdaloides

Mandel-Wolfsmilch


Synonym

Euphorbia amygdaloides

Gattung (genus)

Euphorbia

Familie (familia)

Euphorbiaceae


Allgemeine Information

HüllchenB paarweise miteinander verwachsen. — Triebe meist erst im 2. Jahr blühend; LB der Blühtriebe in der StgMitte rosettig gehäuft, schmal-verk’eifmg bis verk’eilanz., keilig in den kurzen BStiel ver­schmälert, die oberen viel kleiner, sitzend; endstdg Scheindolde (3)5–9-strahlig, darunter meist noch seitl. TeilBlüstd; NektarDrü mondsichelfmg; Fr fein punktiert (Lupe!); Sa mit Elaiosom. H: 30–60 cm. ausdauernd Ch, wg. IV–VI. Karbonatreiche EL’Wälder; Lehm­zeiger; coll–mont; hfg bis zstr. In den ZAlp fehlend, sonst vbr, bes. in den öKAlp u. im östl. sAlp. UÖG; – Ö {NordT: s slt: nur im äußersten NE}ohneOstT; – wBay; FL; GR; IT ohne SüdT†; SLO. N. – (Tithymalus amyg­daloides20) Mandel-W.,Mandelblatt-W. / Eu. amygdaloides

Detailbeschreibung
Details

Verbreitung:

  • kosmopolitisch

Lebensform:

  • Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)

Ch

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–60 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
  • Pflanze einhäusig

Triebe meist erst im 2. Jahr blühend

Blütenstand:

  • Typ: Dolde
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

endständige Scheindolde (3)5–9-strahlig, darunter meist noch seitliche Teilblütenstände

Cyathien in einer endständigen Scheindolde (= Pleiochasium = doldenförmige Thyrse)

Blütenblätter:

Nektardrüsen mondsichelförmig

Hüllchenblätter paarweise miteinander verwachsen

Hüllbecher aus 5 Hochblättern gebildet, am Rand mit 4(5), meist lebhaft gefärbten Nektardrüsen

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 3 (bzw. Narben (bei Seggen))

♀ Blüten aus einem ge­stielten Fruchtknoten, der später über den Rand des Hüllbechers hinaushängt

Griffel 3 (am Grund oft miteinander verwachsen), mit je 2 Narben

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 1-2 Staubblätter

♂ Blüten bestehen aus nur einem einzigen Staubblatt

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel in der Regel aufrecht (sehr selten niederliegend)

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Spreite lanzettlich
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Pflanze mit Milchsaft

Spreite einfach, meist ungeteilt, selten handförmig gelappt)

Pflanze mit (ätzend-scharfem, giftigem) Milchsaft

Laubblätter (zumindest die oberen) wechselständig

Stipeln fehlend

Laubblätter (fast) ganzrandig

Laubblätter der Blühtriebe in der Stängelmitte rosettig gehäuft, schmal-verkehrteiförmig bis verkehrteilanzettlich, keilig in den kurzen Blattstiel ver­schmälert, die oberen viel kleiner, sitzend

Blattstiel:

Keimblätter:

  • Zwei Keimblätter (Zweikeimblättrige)

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Frucht fein punktiert

Frucht meist kahl

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen mit Elaiosomen (helle, fleischige Anhängsel)
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Same mit Elaiosom

Lebensraum:

  • Wälder und Forste

Karbonatreiche Edellaubwälder

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Geologie/Boden:

  • Dichte Böden (lehmig, tonig)
  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

Karbonatreiche Edellaubwälder

Lehm­zeiger

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Ameisenausbreitung (Myrmekochorie)

Same mit Elaiosom

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni

IV–VI