Euphorbia polychroma

Bunt-Wolfsmilch


Synonym

Euphorbia polychroma

Gattung (genus)

Euphorbia epithymoides agg.

Gattung (genus)

Euphorbia

Familie (familia)

Euphorbiaceae


Allgemeine Information

Eu.epithymo­ides lt. EF4

FrWarzen wurmfmg, länger als 1 mm. — Stg dicht waagrecht-abstehend behaart; LB sitzend, meist längl.-verk’eifmg bis (längl.-)ellipt., meist 25–55 mm lg u. 10–30 mm br, zumind. u’seits dicht behaart; HüllchenB verk’eifmg bis ellipt., meist gzrdg, zur BlüZ leuchtend gelb, später orange; FrWarzen gelbgrün, zuletzt rot. H: 30–50 cm. ausdauernd He. (IV)V–VI. Lichte Trockenwälder (zB Flaum­EiWälder) u. deren Säume, auch trocken-warme, meist karbonatreiche Mager­rasen; coll; zstr bis slt. Bes. im Pann. B, W, N, O†, (St), K?, (NordT); SLO?. RL: Ö 3, nVL 2. N. – (Eu. poly­chroma0,5,6, Tithymalus polychromus, T. epithy­moides20)     
             Bunt-W., Vielfarben-W. / Eu.epithymo­ides

 

Detailbeschreibung
Details

Verbreitung:

  • kosmopolitisch

Gebiet:

Besonders im Pannonikum

Lebensform:

He.

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 30–50 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
  • Pflanze einhäusig

Blütenstand:

  • Typ: Dolde
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Endständige Scheindolde (3)5-strahlig

Cyathien in einer endständigen Scheindolde (= Pleiochasium = doldenförmige Thyrse)

Blütenblätter:

  • Farbe: gelb
  • Farbe: orange

Hüllchenblätter verkehrteiförmig bis elliptisch, meist ganzrandig, zur Blütezeit leuchtend gelb, später orange

Nektardrüsen rundlich bis querelliptisch, an den Ecken stets abgerundet, ihre Außenkante (= oberer Rand) meist deutlich konvex

Hüllbecher aus 5 Hochblättern gebildet, am Rand mit 4(5), meist lebhaft gefärbten Nektardrüsen

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 3 (bzw. Narben (bei Seggen))

Blüten aus einem ge­stielten Fruchtknoten, der später über den Rand des Hüllbechers hinaushängt

Griffel 3 (am Grund oft miteinander verwachsen), mit je 2 Narben

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 1-2 Staubblätter

♂ Blüten bestehen aus nur einem einzigen Staubblatt

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze behaart

Stängel dicht waagrecht-abstehend behaart

Stängel in der Regel aufrecht (sehr selten niederliegend)

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Spreite eiförmig
  • Spreite elliptisch
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Pflanze mit Milchsaft

Pflanze mit (ätzend-scharfem, giftigem) Milchsaft

Laubblätter (zumindest die oberen) wechselständig

Spreite am Grund sym­metrisch

Stipeln fehlend

Laubblätter sitzend, meist länglich-verkehrteiförmig bis (länglich-)elliptisch, meist 25–55 mm lang und 10–30 mm breit, zumindest unterseits dicht behaart

Blattstiel:

Keimblätter:

  • Zwei Keimblätter (Zweikeimblättrige)

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Fruchtwarzen gelbgrün, zuletzt rot

Fruchtwarzen wurmförmig, länger als 1 mm

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
  • Frucht einsamig

Lebensraum:

  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)

Lichte Trockenwälder (zB Flaum­eichenwälder) und deren Säume, auch trocken-warme, meist karbonatreiche Mager­rasen

Ökologie:

trocken-warme, meist karbonatreiche Mager­rasen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

trocken-warme, meist karbonatreiche Mager­rasen

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni

(IV)V–VI