Dickes Wiesen-Labkraut

Galium pycnotrichum


Art (species)

Großes Wiesen-Labkraut / Galium album s.lat.

Gattung (genus)

Galium mollugo subagg.

Gattung (genus)

Galium mollugo agg.

Gattung (genus)

Labkraut / Galium

Familie (familia)

Kaffeegewächse / Rubiaceae


Diese Art wird oft auch nur als Unterart von Galium album aufgefasst. Weitere Informationen siehe dort.

SynonymDichthaariges Wiesen-Labkraut

Pflanze meist dicht kurz­flaumig, manchmal auch kahl (?); Stängel-Auerschnitt in der Mitte 2,5–5(6) mm; Laubblätter an der Spitze ziemlich abrupt verschmälert, 10–35(40) mm lang und (2)3–6(7) mm breit, oberseits ± behaart, matt. Höhe: 50–100(150) cm. Hemikryptophyt. VI–IX. Trockene Busch­wälder (Flaumeichenwälder), Trockenwaldsäume, Halbtrockenrasen; collin; zerstreut. Besonders im Pannonikum (Slowakei bis Nord-Griechenland).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Slowakei bis Nord-Griechenland

Gebiet:

Besonders im Pannonikum.

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Pflanze meist dicht kurz­flaumig, manchmal auch kahl (?)

Wuchshöhe:

  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 50–100(150) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Typ: Rispe/Schirmrispe
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten unterständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 4 Staubblätter

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Blütenduft:

  • mit deutlichem Blütenduft (kräftig bzw. stark lt. EF 4)

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Pflanze kahl

Pflanze meist dicht kurz­flaumig, manchmal auch kahl (?)

Stängel-Auerschnitt in der Mitte 2,5–5(6) mm

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Gegenständig
  • Blattstellung: Quirlständig
  • Grösse: klein (1 bis 2 cm)
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Spreite linealisch
  • Spreite lanzettlich

Laubblätter an der Spitze ziemlich abrupt verschmälert, 10–35(40) mm lang und (2)3–6(7) mm breit, oberseits ± behaart, matt

Blattstiel:

Frucht:

  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
  • Halbtrockenrasen

Trockene Busch­wälder (Flaumeichenwälder), Trockenwaldsäume, Halbtrockenrasen

Ökologie:

  • An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)

Trockene Busch­wälder (Flaumeichenwälder), Trockenwaldsäume, Halbtrockenrasen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

Trockene Busch­wälder (Flaumeichenwälder), Trockenwaldsäume, Halbtrockenrasen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September

VI–IX