Kultur-Rispenhirse
Panicum miliaceum subsp. miliaceum
Art (species)
Echt-Rispenhirse / Panicum miliaceum
Gattung (genus)
Familie (familia)
Fr h’gelb od. rötl. (slt d’braun), zur Reifezeit nicht aus- od. abfallend. — Ehedem als GetreidePf hfg angebaut („Hirsebrei“), heute als VogelfutterPf u. neuerdings auch wieder als Getreide kult.; öfters verwld: (W, N, O, St, K, S, T, V; – SüdT). Wichtige, alte KulturPf seit der Jungsteinzeit. (Hmt: wahrsch. Zentral- u. EAs.)
H Kultur-R., Echter Brein / P. m. subsp. miliaceum
Flora status:
öfters verwildert
Wuchsform:
- annuell
☉
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 30–100(150) cm
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- windbestäubt (anemophil)
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
untere Blüten meist steril, selten ♂
Blütenstand:
- Ährenrispe (bei Süßgräsern)
- Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
- Typ: Rispe/Schirmrispe
Rispe nickend, Rispenzweige überhängend
Ährchen 4–5 mm lang
untere Hüllspelzen ⅔× so lang wie das Ährchen
Ährchenstiele 2–6 mm lang
Obere Hüllspelze und Deckspelze der unteren Blüten kahl
Ährchen in lockeren Rispen
Ährchen im Querschnitt rundlich oder vom Rücken her etwas zusammengedrückt, daher Hüllspelze am Rücken flach gewölbt, nicht gekielt
Hüllspelze (scheinbar) 3
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 1-2 Staubblätter
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattstellung: Zweizeilig (distich)
- mit Blatthäutchen (Ligula)
- mit Blattscheide
- Spreite lanzettlich
- Spreite linealisch
- Spreite nadel-/borstenförmig/fädlich
Laubblattspreite pfriemlich, linealisch, linealisch-lanzettlich oder borstenförmig (selten schmal-eilanzettlich), zumindest einige mindestens (8)10× so lang wie breit
statt des Ligula ein 1–2 mm langer Wimpernkranz
Laubblattscheiden (auch älterer Laubblätter) behaart (meist dicht mit 1–4 mm langen, auf Warzen sitzenden Haaren)
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
Ehedem als Getreidepflanze häufig angebaut („Hirsebrei“), heute als Vogelfutterpflanze und neuerdings auch wieder als Getreide kultiviert
Ökologie:
- wärmeliebend (thermophil)
Wärmeliebend
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
VII–IX