Gáyer-Gold-Hahnenfuß
Ranunculus gayeri
Gattung (genus)
Artengruppe Gold-Hahnenfuß / Ranunculus auricomus agg.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Hahnenfußgewächse / Ranunculaceae
Niederblätter fehlend; Blattränder grob kerbsägig, ab dem 5. Grundblatt tief, oft unregelmäßig kerbsägig bis gesägt; Mittelabschnitt des untersten Stängelblatts 40–70 mm lang und 4–10(25) mm breit, (2,5)6–11× so lang wie breit, meist verkehrt-eilanzettlich und kerbsägig, selten linealisch und ganzrandig; Frühjahrs-Laubblätter 21–47 mm lang, am Grund mit geschlossener bis engbuchtiger Spreite, durch den Haupteinschnitt zu 85–100% zerschnitten bis zertrennt, Mittelabschnitte meist kurz gestielt und rhombisch, meist gelappt bis gespalten, 3–9-zipfelig; wenigstens einzelne Blüten mit unvollständiger Krone (mit weniger als 5 Kronblätter); Staubblattansatz 0,3–0,4 mm hoch; Fruchtträger 0,2–0,3(0,5) mm lang; Fruchtboden 2–2,5 mm hoch, ovoid bis ellipsoid-walzlich, ohne Zwischenstück, immer auch mit schlecht entwickelten, kleinen, unfruchtbaren Früchtchen, dicht behaart. Höhe: (25)30–60 cm. Blütezeit: IV–V. Frische Laubmischwälder; collin; selten. Im Burgenland vor allem an den Hainburger Bergen vorkommend.
Detailbeschreibung
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: (25)30–60 cm.
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- Pflanze einhäusig
Blütenstand:
- Nur Einzelblüten
Fruchtboden 2–2,5 mm hoch, dicht behaart, ovoid bis ellipsoid-walzlich.
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Farbe: gelb
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
männliche Organe (Andrözeum):
Staubblattansatz 0,3–0,4 mm hoch
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: geteilt, geschnitten
- Blattform: geteilt, gespalten
- Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
- Blattrand: gekerbt
- Blattrand: gesägt
- Blattrand: ganzrandig
- Spreite linealisch
Spreite der Frühjahrsblätter mit Haupt- und 1–2(3) Seiteneinschnitten, durch den 2. Seiteneinschnitt höchstens gespalten, durch den 3. höchstens gelappt; Mittelabschnitt meist ungeteilt
4. und 5. Grundblatt meist mit kurz gestieltem oder stielartig verschmälertem Mittelabschnitt, durch den Haupteinschnitt zu 85–100% zerschnitten bis zertrennt.
Unterste Stängelblätter meist mit verkehrteilanzlich, kerbsägigem, selten linealisch und ganzrandigem Mittelabschnitt;
Frühjahrsblätter: Spreite am Grund geschlossen bis engbuchtig, 21–47 mm lang, durch den Haupteinschnitt zerschnitten bis zertrennt; Mittelabschnitt meist kurz gestielt, ± rhombisch, meist gelappt bis gespalten, 3–9-zipfelig; Blattrand grob kerbsägig, ab 5. Grundblatt tief, oft unregelmäßig kerbsägig bis gesägt
unterstes Stängelblatt: Mittelabschnitt 40–70 mm lang u. 4–10(25) mm breit, (2,5)6–11× so lang wie breit
Lebensraum:
- Wälder und Forste
Frische Laubmischwälder
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
coll
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
IV–V.