Robinie

Robinia


Familie (familia)

Schmetterlingsblütler / Fabaceae


Die Gattung umfasst weltweit 4 Arten und eine (kultivierte) Art in Europa.

Baum oder mindestens 6 m hoher Strauch; junge Zweige mit paarweise angeordneten (den Stipeln homologen) Dor­nen oder drüsig-klebrig behaart; Laubblatt mehrzählig zusammengesetzt: unpaarig gefiedert, Laubblattfiedern vorn abgerundet bis meist schwach ausgerandet; achselständige, meist hängende Trauben;Krone vollständig (aus Fahne, Flügeln und Schiffchen bestehend), weiß oder purpurrosa; Staubfäden miteinander ver­wachsen; Frucht flach, länglich, ungegliedert, trocken, braun, sich öff­nend, kahl oder drüsenborstig.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

  • Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • verholzt
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Typ: Traube
  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten nickend
  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln

Achselständige, meist hängende Trauben

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Schmetterlingsblüte

Krone vollständig (aus Fahne, Flügeln u. Schiffchen bestehend)

Krone weiß od. purpurrosa

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Staubblätter verwachsen

Staubfäden miteinander verwachsen

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze drüsig
  • Pflanze behaart
  • Schösslinge bildend („Wassertriebe“, bei Holzigen)

Baum; junge Zweige mit paarweise angeordneten (den Stipeln homologen) Dornen od. drüsig-klebrig behaart

Wurzelschösslinge

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Spreite eiförmig
  • Spreite elliptisch

Stipulardornen (Stipeln zu Dornen umgebildet)

Laubblatt mehrzählig zusammengesetzt: unpaarig gefiedert

junge Zweige mit paarweise angeordneten (den Stipeln homologen) Dornen od. drüsig-klebrig behaart

Laubblattfiedern vorn abgerundet bis meist schwach ausgerandet

 

Blattstiel:

Frucht:

  • Hülse (hängend, sich mit zwei Klappen öffnend)

Frucht flach, länglich, ungegliedert, trocken, braun, sich öffnend

kahl od. drüsenborstig

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig

Lebensraum:

siehe Robinia pseudacacia

Ökologie:

siehe Robinia pseudacacia

Höhenstufen:

siehe Robinia pseudacacia

Geologie/Boden:

siehe Robinia pseudacacia

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell
  • asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..