Schuppenmiere

Spergularia

Familie (familia)

Nelkengewächse / Caryophyllaceae


Die Gattung gehört zur Unterfamilie der Nagelheilähnlichen / Paronychioideae. Sie umfasst rund 25 Arten weltweit und 17 Arten in Europa.

Stängel meist liegend bis aufsteigend; Laubblätter deutlich gegenständig (sterile Laubsprosse höchstens in einer der beiden einander gegenüberliegen­den Achseln); Stipeln der Laubblätter desselben Knotens miteinander verwachsen; Laubblattspreite 10–60× so lang wie breit, pfriemlich; Blüten ± lang gestielt (länger als der Kelch), nicht in Knäueln; Kelchblätter frei oder höchstens am Grund miteinander verbunden; Kronblätter 5, stets ungeteilt, rosa bis rot; Fruchtknoten oberständig; Griffel 3; Früchte mit 3 Zähnen aufspringend; Samen oft ringsum mit einem häutigen Saum geflügelt.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig
  • ausdauernd
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • Pflanze bis 5 cm hoch: niedrigwüchig bzw. dem Boden anliegend
  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Infloreszenz lockerblütig

Blüten ± lang gestielt (länger als der Kelch), nicht in Knäueln

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: rot

Kronblätter 5, stets ungeteilt, rosa bis rot

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 3 (bzw. Narben (bei Seggen))

Fruchtknoten oberständig; Griffel 3

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Kelchblätter frei oder höchstens am Grund miteinander verbunden

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend

Stängel meist liegend bis aufsteigend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Quirlständig
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Spreite linealisch

Laubblätter deutlich gegenständig (sterile Laubsprosse höchstens in einer der beiden einander gegenüberliegen­den Achseln); Stipeln der Laubblätter desselben Knotens miteinander verwachsen; Laubblattspreite 10–60× so lang wie breit, pfriemlich

Blattstiel:

Frucht:

Früchte mit 3 Zähnen aufspringend

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Samen oft ringsum mit einem häutigen Saum geflügelt

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte
  • Ufer und Röhrichte

Ökologie:

  • Salzpflanze (Halophyt) oder salztolerant

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

Geologie/Boden:

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober