Österreichisches Zierlich-Federgras

Stipa eriocaulis subsp. austriaca

Art (species)

Zierlich-Federgras / Stipa eriocaulis

Gattung (genus)

Stipa pennata agg.

Gattung (genus)

Federgras / Stipa

Familie (familia)

Süßgräser / Poaceae


Im Burgenland vermutlich die einzige Unterart (bzw. Varietät, siehe Anmerkung) von Stipa eriocaulis. Weitere Informationen siehe dort.

Synonyme: Französisches Federgras;  Stipa pennata subsp. austriaca

Stängel unter der Rispe 0,4–0,6 mm lang behaart. Ligula an der Spitze mit 0,4–1 mm langen Haaren; Deckspelze (13)15–16(17) mm lang, seitliche Ränder der Deckspelze (oft einander übergreifend) bis zur Spitze behaart; mittlerer Haarstreifen um mehr als 2 mm kürzer als die unmittelbar seitlich benachbarten, Granne (16)19–22(24) cm lang; Selten bis sehr selten. Besonders im Pannonikum. (Submediterran).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Submediterran.

 

Gebiet:

Besonders im Pannonikum und den Südalpen

 

Lebensform:

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

siehe Stipa eriocaulis

 

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • windbestäubt (anemophil)

Blütenstand:

  • Ährenrispe (bei Süßgräsern)
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)

seitliche Ränder der Deckspelze (oft einander übergreifend) bis zur Spitze behaart; mittlerer Haarstreifen um mehr als 2 mm kürzer als die unmittelbar seitlich benachbarten

Deckspelze (13)15–16(17) mm lang; Granne (16)19–22(24) cm lang; Stängel unter der Rispe 0,4–0,6 mm lang behaart

Blütenblätter:

  • Farbe: braun/schwärzlich
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
  • reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
  • Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 3 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Knoten deutlich erkennbar (Poaceae)
  • Pflanze behaart
  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Grösse: gross (länger als 10 cm)
  • Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
  • mit Blatthäutchen (Ligula)
  • mit Blattscheide
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Querschnitt: Spreite gefalten
  • Spreite linealisch

Ligula an der Spitze mit 0,4–1 mm langen Haaren

Blattstiel:

Frucht:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Felsstandorte
  • Trockenrasen

siehe Stipa eriocaulis

besonders im Pannonikum

Ökologie:

  • An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)

siehe Stipa eriocaulis

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

siehe Stipa eriocaulis

Geologie/Boden:

  • Flachgründige Böden
  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

siehe Stipa eriocaulis

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Flugfrucht (Anemochorie)

Bohrfrucht

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni