

Gewöhnlicher Weiß-Gänsefuß
Chenopodium album subsp. album
Art (species)
Weiß-Gänsefuß / Chenopodium album
Gattung (genus)
Artengruppe Weiß-Gänsefuß / Chenopodium album agg.
Gattung (genus)
Gänsefuß ieS / Chenopodium s.str.
Familie (familia)
Gänsefuß- & Amarantgewächse / Amaranthaceae s.lat.
Pflanze sehr variabel, graugrün oder dunkelgrün, meist stark, seltener schwach blasenhaarig, zur Fruchtzeit grün oder rötlich verfärbt; untere Zweige nur kurz abspreizend, oft rasch aufsteigend, manchmal auch bogig aufsteigend, Pflanze daher von schmal- bis breit-kegeligem, aber nicht halbkugeligem Habitus; Laubblattspreite nicht oder nur seicht 3-lappig und deutlich länger als breit, meist dicht unregelmäßig tief gezähnt mit meist 2 unteren, größeren Zähnen, manchmal (fast) ganzrandig, beiderseits graugrün, oberseits manchmal dunkelgrün; Blütenstand endständig; Knäuelachsen stets einfach verzweigt, nicht auffallend lang gabelspaltig; Blütenknäuel in der Achsel von kleinen Hochblättern, dicht- und vielblütig, zu dichten Gruppen gehäuft, selten etwas aufgelockert, terminale Blüte nicht oder kaum hervortretend und kaum gestielt; Perigonblätter am Rücken schwach bis stark gekielt. Höhe: (10)20–170(200) cm. Blütezeit: (VI)VII–X. Äcker, Ruderalfluren, Brachen; sehr erfolgreiche, neuerdings auch herbizidresistente Pionierpflanze; collin–untermontan(–subalpin); sehr häufig.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: (10)20–170(200) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Infloreszenz dichtblütig
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenstand endständig; Knäuelachsen stets einfach verzweigt, nicht auffallend lang gabelspaltig; Blütenknäuel in der Achsel von kleinen Hochblättern, dicht- und vielblütig, zu dichten Gruppen gehäuft, selten etwas aufgelockert, terminale Blüte nicht oder kaum hervortretend und kaum gestielt
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
- Farbe: grünlich
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
Perigonblätter am Rücken schwach bis stark gekielt
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze kahl
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
- Seitentriebe anliegend/aufrecht
Pflanze sehr variabel, graugrün oder dunkelgrün, meist stark, seltener schwach blasenhaarig, zur Fruchtzeit grün oder rötlich verfärbt; untere Zweige nur kurz abspreizend, oft rasch aufsteigend, manchmal auch bogig aufsteigend, Pflanze daher von schmal- bis breit-kegeligem, aber nicht halbkugeligem Habitus
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
- Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: dunkelgrün
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Nervatur parallel-/bogennervig
Pflanze sehr variabel, graugrün oder dunkelgrün, meist stark, seltener schwach blasenhaarig, zur Fruchtzeit grün oder rötlich verfärbt
Laubblattspreite nicht oder nur seicht 3-lappig und deutlich länger als breit, meist dicht unregelmäßig tief gezähnt mit meist 2 unteren, größeren Zähnen, manchmal (fast) ganzrandig, beiderseits graugrün, oberseits manchmal dunkelgrün
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Samen:
- Frucht einsamig
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ruderalstandorte
Äcker, Ruderalfluren, Brachen; sehr erfolgreiche, neuerdings auch herbizidresistente Pionierpflanze
Ökologie:
- Nährstoffzeiger (fette, nährstoffreiche Böden)
- Störungszeiger
Äcker, Ruderalfluren, Brachen; sehr erfolgreiche, neuerdings auch herbizidresistente Pionierpflanze
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–untermontan(–subalpin)
Geologie/Boden:
Äcker, Ruderalfluren, Brachen; sehr erfolgreiche, neuerdings auch herbizidresistente Pionierpflanze
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
Blütezeit: (VI)VII–X

