Hafer

Avena

Familie (familia)

Süßgräser / Poaceae


Ä’ch in ± lockerer Rispe: Entweder Ä’ch lg gestielt od. Ä’ch kurz gestielt, aber an längeren Zweigen stehend; von der Hauptachsedes Ä’ch­standes, den Ä’ch­stielen od. Rispenzweigen zumind. einige längere Teile frei sichtbar

Ligula fehlend od. häutig (mchm zerschlitzt od.am oberen Rand bewimpert)

Ä’ch 2- bis mehrblütig

Alle DSp von gleicher Gestalt, auch gleichartig begrannt od. grannenlos

Zumind. eine HSp ≈ ⅔–1× so lg wie das gesamte Ä’ch; untersteDSphöchstens so lg wie die obere HSp

DSpGranne nicht behaart u. o’wärts nicht keulig verdickt od. DSp unbegrannt

Zumind. eine DSp im Ä’ch mit ± deutl. geknieter Rückengranne, diese zumind. 1 mm lg u. ± aus dem Ä’ch ragend

Ä’ch (ohne Granne gemessen)(8)9–45(50) mm lg; unterste DSp 8–35(40) mm lg; Granne 10–90 mm lg; Frkn u. Fr zumind. an der Spitze dicht behaart

Pf einjährig; HSp 7–11-nervig, — papierartig, mit br, weißl.-durchsichtigen Rändern; Ä’ch an lg, dünnen Stielen, oft hängend. Hafer /Avena

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

  • Ureinheimisch = indigen
  • Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Pflanze einjährig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • windbestäubt (anemophil)

Ährchen 2- bis mehrblütig

 

Blütenstand:

  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten nickend
  • Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
  • Typ: Rispe/Schirmrispe
  • deutlich/lang begrannt (bei Süßgräsern)

Ährchen in ± lockerer Rispe: Entweder Ährchen lang gestielt oder Ährchen kurz gestielt, aber an längeren Zweigen stehend; von der Hauptachse des Ährchenstandes, den Ährchenstielen oder Rispenzweigen zumindest einige längere Teile frei sichtbar

Ährchen 2- bis mehrblütig

Alle Deckspelze von gleicher Gestalt, auch gleichartig begrannt oder grannenlos

Zumindest eine Hüllspelze ≈ ⅔–1× so lang wie das gesamte Ährchen; unterste Deckspelze höchstens so lang wie die obere Hüllspelze

Deckspelzengranne nicht behaart und oberwärts nicht keulig verdickt oder Deckspelze unbegrannt

Zumindest eine Deckspelze im Ährchen mit ± deutlich geknieter Rückengranne, diese zumindest 1 mm lang und ± aus dem Ährchen ragend

Ährchen (ohne Granne gemessen) (8)9–45(50) mm lang; unterste Deckspelze 8–35(40) mm lang; Granne 10–90 mm lang

Hüllspelze 7–11-nervig, papierartig, mit breiten, weißlich-durchsichtigen Rändern

Ährchen an langen, dünnen Stielen, oft hängend

 

Blütenblätter:

  • Farbe: braun/schwärzlich
  • Farbe: grünlich
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
  • reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")

Ährchen in ± lockerer Rispe: Entweder Ährchen lang gestielt oder Ährchen kurz gestielt, aber an längeren Zweigen stehend; von der Hauptachse des Ährchenstandes, den Ährchenstielen oder Rispenzweigen zumindest einige längere Teile frei sichtbar

Ährchen 2- bis mehrblütig

Alle Deckspelze von gleicher Gestalt, auch gleichartig begrannt oder grannenlos

Zumindest eine Hüllspelze ≈ ⅔–1× so lang wie das gesamte Ährchen; unterste Deckspelze höchstens so lang wie die obere Hüllspelze

Deckspelzengranne nicht behaart und oberwärts nicht keulig verdickt oder Deckspelze unbegrannt

Zumindest eine Deckspelze im Ährchen mit ± deutlich geknieter Rückengranne, diese zumindest 1 mm lang und ± aus dem Ährchen ragend

Ährchen (ohne Granne gemessen) (8)9–45(50) mm lang; unterste Deckspelze 8–35(40) mm lang; Granne 10–90 mm lang

Hüllspelze 7–11-nervig, papierartig, mit breiten, weißlich-durchsichtigen Rändern

Ährchen an langen, dünnen Stielen, oft hängend

 

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
  • Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)

Fruchtknoten und Frucht zumindest an der Spitze dicht behaart

 

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 3 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Knoten deutlich erkennbar (Poaceae)
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze einjährig

Ährchen an langen, dünnen Stielen, oft hängend

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • mit Blatthäutchen (Ligula)
  • mit Blattscheide
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Spreite linealisch

Ligula häutig (manchmal zerschlitzt oder am oberen Rand bewimpert)

Blattstiel:

Fruchtstand:

Ährchen an langen, dünnen Stielen, oft hängend

 

Frucht:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober